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Das Death Valley ist der heißeste, trockenste und tiefste Nationalpark der USA – und einer der eindrucksvollsten Orte der gesamten Erde. Badwater Basin liegt 86 Meter unter dem Meeresspiegel, die Mesquite Flat Sand Dunes leuchten im Abendlicht wie eine Sahara-Kulisse und Zabriskie Point bietet einen Panoramablick über eine Mondlandschaft aus bunten Mineralschichten die Millionen Jahre Erdgeschichte zeigen.
Wir haben das Death Valley auf unserem USA Roadtrip im März besucht und in Stovepipe Wells übernachtet. Im März herrschten angenehme Temperaturen um die 25 Grad – ideal für einen Besuch. Im Sommer jedoch ist das Death Valley ein gefährlicher Ort.
Wichtiger Hinweis: Sommertemperaturen im Death Valley
Das Death Valley hält den Weltrekord für die höchste je gemessene Lufttemperatur auf der Erde: 56,7 Grad Celsius – gemessen im Juli 1913. Auch heute erreichen die Temperaturen im Sommer regelmäßig 50 Grad und mehr. Der Boden kann sich auf über 80 Grad erhitzen.
Ein Besuch im Hochsommer ist daher lebensgefährlich – besonders für unvorbereitete Reisende. Jedes Jahr gibt es Todesfälle im Death Valley durch Überhitzung und Dehydrierung. Wer das Death Valley im Sommer besucht muss:
- Ausschließlich in den frühen Morgenstunden oder nach Sonnenuntergang unterwegs sein
- Große Mengen Wasser dabei haben – mindestens 4 Liter pro Person pro Tag
- Das Fahrzeug nie mit laufendem Motor abstellen und auf Überhitzung des Kühlsystems achten
- Wanderungen bei Temperaturen über 38 Grad komplett vermeiden
Unsere klare Empfehlung: Das Death Valley im Oktober bis April besuchen – dann sind die Temperaturen angenehm und der Park zeigt sich von seiner schönsten Seite.
Death Valley als Tagesausflug ab Las Vegas
Las Vegas liegt nur etwa zwei Stunden vom Death Valley entfernt – und damit ist es einer der beliebtesten Tagesausflüge ab der Glitzerstadt. Wer nicht selbst fahren möchte oder das Death Valley bei Nacht erleben will, ist mit einer geführten Tour ab Las Vegas bestens bedient. Für Tagestouristen sind diese Touren besonders empfehlenswert – mit einem erfahrenen Guide ist man sicher unterwegs und verpasst keines der Highlights.
1. Death Valley Sunset and Starry Night Tour
Eine der besondersten Möglichkeiten das Death Valley zu erleben ist bei Nacht – und diese Tour macht genau das möglich. Die Sunset and Starry Night Tour ab Las Vegas führt ins Death Valley zur goldenen Stunde des Sonnenuntergangs und bleibt bis in die Nacht – wenn der Himmel über dem Death Valley zu einem der beeindruckendsten Sternenbilder der USA wird.
Das Death Valley ist eines der dunkelsten Gebiete der USA – kaum Lichtverschmutzung, trockene Luft und klare Sicht machen es zu einem der besten Orte der Welt für Sternenbeobachtung. Wer das Death Valley nicht nur tagsüber sondern auch in seiner nächtlichen Magie erleben möchte, sollte diese Tour nicht verpassen.
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2. Tagesausflug ins Death Valley und zur Geisterstadt Rhyolite
Die geführte Tagestour ab Las Vegas kombiniert zwei faszinierende Ziele: das Death Valley mit seinen ungewöhnlichen geologischen Formationen und die Geisterstadt Rhyolite – eine der besterhaltenen Geisterstädte aus der amerikanischen Goldrauschzeit.
Rhyolite erlebte um 1905 einen kurzen aber intensiven Boom als Gold in der Gegend gefunden wurde – und verfiel nach nur wenigen Jahren wieder zur Ruine. Heute stehen noch die Überreste von Gebäuden, Banken und einer Bahnstation mitten in der Wüste Nevadas. Ein eindrucksvoller Kontrast zum Death Valley und ein Einblick in ein vergessenes Kapitel amerikanischer Geschichte.
Diese Tour ist ideal für alle die auf einem Tagesausflug ab Las Vegas sowohl die Naturwunder des Death Valley als auch ein Stück Wilder Westen erleben möchten.
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Death Valley
- Badwater Basin: Der tiefste Punkt Nordamerikas – 86 Meter unter dem Meeresspiegel, mit einer endlosen Salzfläche die in der Sonne gleißt
- Zabriskie Point: Panoramablick über bunte Mineralschichten – besonders eindrucksvoll bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
- Mesquite Flat Sand Dunes: Die bekanntesten Sanddünen des Parks – direkt an der Hauptstraße und leicht zugänglich
- Artists Drive: Eine einseitige Schleife durch farbenfrohe Mineralformationen in Grün, Violett, Rot und Orange
- Dante’s View: Aussichtspunkt auf fast 1.700 Metern mit Blick auf das gesamte Tal und den Badwater Basin
Praktische Tipps für das Death Valley
- Beste Reisezeit: Oktober bis April – angenehme Temperaturen, sicherer Besuch
- Sommer meiden: Temperaturen über 50 Grad sind lebensgefährlich – kein Scherz
- Wasser: Immer mehr als nötig dabei haben – im Death Valley gibt es kaum Versorgungsmöglichkeiten
- Benzin: Tank vor der Einfahrt in den Park füllen – Benzin in Stovepipe Wells ist sehr teuer
- Übernachten: Stovepipe Wells Village ist die praktischste Unterkunft mitten im Park
- Nationalparkpass: Der America the Beautiful Pass gilt auch für das Death Valley
- Tagesausflug ab Las Vegas: Ca. 2 Stunden Fahrt – mit geführter Tour ist man auf der sicheren Seite
Teil unseres USA Roadtrips
Dieser Ort ist Teil unseres großen USA-Roadtrips durch den Südwesten. Den vollständigen Reisebericht dazu findet ihr in Etappe 7: Death Valley oder in der Gesamtübersicht der Route.
