USA Roadtrip Etappe 8 – Palm Springs und Joshua Tree Nationalpark

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Nach dem langen Fahrtag durch das Death Valley und über Baker und Barstow kamen wir bei Einbruch der Dunkelheit in Palm Springs an – erschöpft, aber gespannt auf diese berühmte Wüstenstadt die schon Frank Sinatra, Elvis und unzählige Hollywood-Stars als Rückzugsort diente. Drei Nächte hatten wir hier geplant – und die haben wir gut genutzt.

Palm Springs – Unterkunft und erste Eindrücke

Wir wohnten sehr zentral im Best Western Plus Las Brisas direkt am Indian Canyon Drive – und die Lage war tatsächlich kaum zu überbieten. Das Zentrum von Palm Springs ist fußläufig in wenigen Minuten erreichbar, kostenlose Parkplätze direkt am Hotel, alles unkompliziert.

Und trotzdem – rückblickend war diese zentrale Lage nicht zwingend notwendig. Palm Springs ist klein genug dass man auch von fünf Autominuten entfernt bequem ins Zentrum kommt. Wer etwas außerhalb übernachtet, spart je nach Saison einiges an Geld ohne wirklich auf Komfort zu verzichten. Unser Tipp: Nicht das teuerste Hotel im Zentrum buchen – ein solides Hotel leicht außerhalb reicht völlig.

Das Zentrum selbst ist hübsch – nette Eisdielen, gemütliche Cafés, schöne Palmenalleen und das typische Südkalifornien-Flair. Man hat es in ein paar Stunden gesehen. Wer mehr als zwei Nächte einplant, sollte die Umgebung mit einbeziehen.

Tag 1 – Zentrum und Desert Hills Premium Outlets

Den ersten Tag nutzten wir für einen Bummel durch das Zentrum von Palm Springs – und am Nachmittag für einen Abstecher zu den Desert Hills Premium Outlets, einem der größten und bekanntesten Outlet-Center der USA.

Wir wollten noch ein paar Dinge kaufen die wir in Las Vegas nicht bekommen hatten – und haben dabei schnell gemerkt: Kalifornien ist teurer als Nevada. Was uns in Las Vegas mit 70 % Rabatt angeboten wurde – zum Beispiel bei North Face – gab es hier nur mit 50 %. Trotzdem lohnt sich ein Besuch, denn die Auswahl ist enorm und Marken wie New Balance, North Face, Levi’s und Puma bekommt man auch mit 50 % Rabatt noch deutlich günstiger als in Deutschland.

Ein praktischer Tipp den wir selbst entdeckt haben: Die Simon Premium Outlets App lohnt sich. Bei vielen Shops gibt es zusätzliche Prozente wenn man beim Einkauf die App scannt – einfach vorher herunterladen und beim Bezahlen zeigen.

Zum Abendessen sind wir im Outlet-Center geblieben und wurden positiv überrascht: Das Birba Restaurante – ein Italiener direkt im Desert Hills – war deutlich günstiger als die Restaurants im Zentrum von Palm Springs und hat kulinarisch gut abgeschnitten. Wer also einen langen Einkaufstag einplant, muss für das Abendessen nicht extra ins Zentrum zurückfahren.

Sneaker-Fund im Desert Hills Premium Outlet

Tag 2 – Joshua Tree Nationalpark

Der zweite Tag gehörte dem Joshua Tree Nationalpark – einer der ungewöhnlichsten Landschaften der gesamten Reise. Wir fuhren über den Südeingang in den Park und durch bis zum Nordausgang – eine Route die alle Highlights des Parks auf einer Strecke verbindet und sich perfekt als Durchfahrt anbietet.

Der Joshua Tree Nationalpark ist schwer zu beschreiben. Die namensgebenden Joshua Trees – jene bizarren, verzweigten Yucca-Palmen die aussehen als hätte sie ein Kind gezeichnet – stehen zwischen riesigen Granitfelsen in einer Landschaft die weder Wüste noch Gebirge ist, sondern beides gleichzeitig. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel wirkt das alles unwirklich und wunderschön zugleich.

Der Park hat uns beeindruckt – stiller und ruhiger als die großen Nationalparks wie Grand Canyon oder Zion, aber auf seine eigene Art genauso faszinierend. Wer die Zeit hat, sollte mehr als eine Durchfahrt einplanen – es gibt zahlreiche Wanderwege und Aussichtspunkte die man bei einer reinen Durchfahrt verpasst.

Am Nordausgang wurden wir übrigens kontrolliert – der einzige Eingang auf unserer gesamten Route wo der Nationalparkpass tatsächlich geprüft wurde. Am Südeingang gab es keinerlei Kontrolle.

Tag 3 – Aufbruch nach Los Angeles

Den dritten Morgen nutzten wir für einen letzten kurzen Spaziergang durch Palm Springs – und dann hieß es früh aufbrechen. Los Angeles wartete. Was uns dort erwartet hat, erzählen wir in der nächsten Etappe.

Praktische Tipps für Palm Springs und Joshua Tree

  • Unterkunft Palm Springs: Nicht zwingend im Zentrum – 5 Minuten außerhalb spart Geld ohne Komfortverlust
  • Desert Hills Premium Outlets: Größtes Outlet der Region – Simon App vorher herunterladen für Zusatzrabatte
  • Preisvergleich: Las Vegas hat höhere Rabatte als Kalifornien – wer kann, kauft lieber dort
  • Birba Restaurante: Günstiger Italiener direkt im Desert Hills – empfehlenswert
  • Joshua Tree: Südeingang → Nordausgang als Durchfahrtsroute ideal
  • Nationalparkpass: Am Südeingang Joshua Tree keine Kontrolle – am Nordausgang wird geprüft
  • Mehr Zeit einplanen: Wer wandern möchte, braucht mindestens einen halben Tag extra
  • Fahrtzeit Palm Springs → Joshua Tree Südeingang: Ca. 45 Minuten
  • Fahrtzeit Joshua Tree Nordausgang → Los Angeles: Ca. 2 Stunden

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