5 Dos und Don’ts in Dublin – was du wissen solltest, bevor du fährst

Dublin ist eine Stadt, die einen sofort in ihren Bann zieht. Aber wie jede Großstadt hat sie ihre Tücken – und ihre versteckten Schätze. Wer ein paar Dinge weiß, erlebt Dublin von seiner besten Seite. Wer sie nicht weiß, verbringt vielleicht zu viel Zeit an den falschen Orten.

Hier sind unsere ehrlichen 5 Dos und Don’ts – direkt aus eigener Erfahrung.


✅ Die 5 Dos

 1. Dublin zu Fuß erkunden

Das Zentrum ist kompakt, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander. Wer die Schuhe schnürt und losgeht, entdeckt mehr als jeder Touristenbus zeigen kann – Seitengassen, Street Art, zufällige Begegnungen, echte Stadtviertel. Dublin zu Fuß ist die beste Art, die Stadt wirklich kennenzulernen. Hier geht’s direkt zu unseren Empfehlungen.

 2. Irish Stew oder Seafood Chowder im Pub essen

Nicht im Restaurant, sondern in einem echten irischen Pub. Ein Irish Stew mit Lammfleisch, Stampfkartoffeln und Vollkornbrot oder ein cremiger Seafood Chowder in der Gusseisenpfanne – das ist irische Küche in ihrer ehrlichsten Form. Unser Tipp: Madigans an der O’Connell Street oder Toddys Bar & Brasserie.

 3. Den Garden of Remembrance besuchen

Einer der unterschätztesten Orte in Dublin – ruhig, bedeutsam und kostenlos. Das lange Wasserbecken, die Children of Lir Skulptur und die irische Flagge im Hintergrund: Hier spürt man die Geschichte Irlands auf eine sehr stille, berührende Art. Im Frühling blühen hier Tulpen rund um das Becken – wunderschön.

 4. Abends in einen Live-Musik-Club gehen

Dublin bei Nacht hat eine ganz eigene Energie. Ob im The Academy, in einem Pub mit spontaner Session oder irgendwo, wo eine Band einfach anfängt zu spielen – Livemusik gehört zu Dublin wie das Guinness zum Pint-Glas. Einfach hingehen, zuhören, mitfeiern.

 5. In den Seitengassen stöbern

Das echte Dublin liegt abseits der Hauptstraßen. Rory’s Fishing Tackle in Temple Bar, versteckte Murals, enge Gassen mit Sonnensegeln und Graffiti – wer nur die großen Straßen entlangläuft, verpasst das Beste. Immer auch mal abbiegen.


❌ Die 5 Don’ts

 1. Nicht nur Temple Bar abklappern

Temple Bar ist schön für ein Foto – keine Frage. Aber es ist auch touristisch, teuer und oft überfüllt. Wer glaubt, damit das echte Dublin gesehen zu haben, irrt sich. Als Durchgangsstation perfekt, als einziges Ziel zu wenig.

 2. Keinen Regentag als Ausrede nutzen

Dublin ist darauf eingestellt, dass es regnet. Überdachte Einkaufsgalerien, Pubs, Museen, Cafés – die Stadt funktioniert bei jedem Wetter. Wir haben unseren besten Dublin-Tag bei Generalstreik und Regen erlebt. Einfach losgehen.

 3. Nicht ausschließlich den Hop-on Hop-off nehmen

Für weite Strecken praktisch – aber wer nur im Bus sitzt, sieht Dublin durchs Fenster statt mittendrin. Lieber kombinieren: Bus für die großen Distanzen, eigene Füße für alles andere.

 4. Keine Plastikwasserflaschen kaufen

In vielen Hotels, öffentlichen Gebäuden und auch im Riu Plaza The Gresham gibt es kostenlose Wasserflaschenfüller. Eigene Flasche mitbringen, auffüllen, Geld sparen – und nachhaltiger reisen.

 5. Nicht ohne Reservierung ins Restaurant

Gute Pubs und Restaurants in Dublin sind schnell voll – besonders abends und am Wochenende. Ob The Ribs Gaucho BBQ, Toddys oder Madigans: kurz vorher anrufen oder online reservieren lohnt sich immer. Hier findet Ihr unsere Restaurantempfehlungen.


Fazit

Dublin ist eine Stadt, die man nicht nur besucht – man erlebt sie. Wer offen ist, zu Fuß geht und auch mal abbiegt, wird mit Momenten belohnt, die kein Reiseführer versprechen kann.

Irland eben.

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