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Dies ist Teil unserer großen Brasilien-Rundreise 2010.
Unseren zweiten Tag in Foz do Iguaçu haben wir der argentinischen Seite der Fälle gewidmet – und damit taucht in diesem Beitrag zum ersten Mal ein neues Land auf unserem Blog auf: Argentinien! Während rund 80 % der Iguaçu-Fälle tatsächlich auf argentinischem Staatsgebiet liegen, kommt man hier den Wassermassen so nah wie sonst nirgends.
Deutlich mehr Wege als auf brasilianischer Seite
Anders als in Brasilien, wo ein einziger Panoramaweg durch den Park führt, erwarten euch im Parque Nacional Iguazú mehrere unterschiedliche Rundwege: der Circuito Superior (oberer Rundweg) mit Blick von oben auf die einzelnen Fälle, der Circuito Inferior (unterer Rundweg) mit Blick von unten, sowie der Weg zur berühmten Garganta del Diablo – dem Teufelsschlund. Ein kleiner Ökozug (Tren Ecológico) bringt euch zwischen den einzelnen Stationen des Parks hin und her, sodass ihr euch die Strecken nicht komplett erlaufen müsst.
Garganta del Diablo – der Teufelsschlund hautnah
Der unangefochtene Höhepunkt der argentinischen Seite ist die Garganta del Diablo: Ein gut 1,1 km langer, erhöhter Metallsteg führt euch direkt über die hufeisenförmige Schlucht, in die gleich 14 Wasserfälle rund 82 Meter in die Tiefe stürzen. Der Sprühnebel ist von Weitem sichtbar, das Tosen des Wassers ist ohrenbetäubend – ein Naturschauspiel, das man so schnell nicht vergisst.
Praktische Tipps für die argentinische Seite
- Plant für die argentinische Seite mehr Zeit ein als für die brasilianische – ein Tag ist machbar, aber recht knapp, um alle Rundwege in Ruhe zu genießen.
- Achtet auf eure Sachen: Die possierlichen Nasenbären (Coatis), die im Park frei herumlaufen, sind bekannt dafür, sich unbeaufsichtigtes Essen und offene Taschen zu schnappen.
- Bei sehr hohem Wasserstand des Flusses kann es auf argentinischer Seite zu Einschränkungen oder Sperrungen einzelner, tiefer gelegener Wegabschnitte kommen – auf brasilianischer Seite ist das seltener der Fall.
- Wer möchte, kann von der argentinischen Seite aus außerdem mit dem Boot zur Isla San Martín übersetzen, einer kleinen Insel mitten im Fluss mit eigenen Aussichtspunkten.
Fazit
Wenn die brasilianische Seite der große Überblick war, dann war der argentinische Tag das intensive Naturerlebnis zum Anfassen – mit deutlich mehr Zeit, mehr Wegen und dem unvergesslichen Blick vom Steg über die Garganta del Diablo. Beide Seiten ergänzen sich wunderbar, und im Rückblick würden wir jedem empfehlen, sich für beide jeweils einen vollen Tag Zeit zu nehmen, statt alles in Eile an einem einzigen Tag abzuhaken.
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Unterkunft & Touren in die argentinische Seite der Iguazú-Fälle
Wo wir übernachtet haben und was wir empfehlen, lest ihr in unserem Artikel Wo übernachten.
Was ihr vor Ort erleben könnt, haben wir in unseren Tourenempfehlungen zusammengefasst.
Die brasilianische Seite der Fälle beschreiben wir ausführlich in unserem Artikel zu Foz do Iguaçu.
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