Etappe 3a – Foz do Iguaçu: Die brasilianische Seite

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Dies ist Teil unserer großen Brasilien-Rundreise 2010.

Von Rio aus ging unsere Reise weiter nach Foz do Iguaçu, wo wir drei Nächte mitten im Zentrum untergebracht waren. Zwei volle Tage haben wir den Iguaçu-Fällen gewidmet – einen auf der brasilianischen, einen auf der argentinischen Seite. In diesem Beitrag geht es um unseren Tag auf brasilianischer Seite, wo die „Cataratas do Iguaçu“ zuhause sind.

Der Panoramaweg: Der ganze Wasserfall-Bogen auf einen Blick

Der große Vorteil der brasilianischen Seite: Hier bekommt ihr den besten Überblick über das gesamte, rund 2,7 km lange Wasserfallsystem. Während auf argentinischer Seite die meisten Fälle liegen, habt ihr von Brasilien aus die eindrucksvolle Panoramasicht auf den kompletten Bogen. Ein gut ausgebauter Weg, die Trilha das Cataratas, führt euch entlang der Schlucht von einer Aussichtsplattform zur nächsten – ein bisschen wie im Kino, nur eben live und mit echter Gischt im Gesicht.

Der Steg zum Teufelsschlund

Höhepunkt des Panoramawegs ist ein langer Steg, der euch direkt hinaus über den Fluss führt – mit Blick auf die „Garganta do Diabo“ (Teufelsschlund), wo besonders viel Wasser in die Tiefe stürzt. Hier kommt ihr den Wassermassen so nah, dass ihr bei höherem Wasserstand kaum trocken bleibt – ein Regenschutz oder zumindest ein Ersatz-Shirt für die Kinder ist definitiv keine schlechte Idee. Am Ende des Weges bringt euch ein Panoramaaufzug (oder alternativ eine Treppe) hinauf nach Porto Canoas, wo ein Restaurant mit Blick auf den Rio Iguaçu zum Verweilen einlädt.

Praktische Tipps für die brasilianische Seite

  • Anders als auf argentinischer Seite gibt es auf brasilianischer Seite nur einen Hauptweg – ihr seid entsprechend schneller durch, rechnet mit rund 3–4 Stunden für den Besuch der Fälle selbst.
  • Innerhalb des Parks bringt euch ein offener Shuttle-Bus zu den verschiedenen Ausgangspunkten der Wege – ein eigenes Auto braucht ihr im Park selbst nicht.
  • Direkt gegenüber dem Eingang zum Wasserfallpark liegt der Vogelpark (Parque das Aves) – ein guter Programmpunkt, wenn ihr euch vor oder nach den Fällen noch etwas Zeit nehmen möchtet.
  • Der brasilianische Panoramaweg ist auch bei Hochwasser uneingeschränkt begehbar – ein Vorteil gegenüber der teils tiefer gelegenen argentinischen Seite, die bei sehr hohen Wasserständen streckenweise gesperrt werden kann.

Fazit

Für uns war der Tag auf der brasilianischen Seite der perfekte Einstieg in die Iguaçu-Fälle: der große Überblick, bevor es am folgenden Tag auf argentinischer Seite deutlich näher an die einzelnen Fälle heranging. Wer nur einen Tag Zeit hat, dem wird oft empfohlen, eher die argentinische Seite zu wählen, da man dort näher an die Fälle herankommt – wir sind aber sehr froh, dass wir uns für beide Seiten Zeit genommen haben. Gerade mit kleinen Kindern gilt auch hier: Lieber die Fälle in Ruhe an zwei Tagen erleben, als gehetzt in einem einzigen Tag beide Seiten abzuhaken.

Wart ihr schon an den Iguaçu-Fällen auf brasilianischer Seite oder plant ihr euren Besuch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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Unterkunft & Touren in Foz do Iguaçu

Wo wir übernachtet haben und was wir empfehlen, lest ihr in unserem Artikel Wo übernachten.

Was ihr vor Ort erleben könnt, haben wir in unseren Tourenempfehlungen zusammengefasst.

Wer auch die argentinische Seite der Fälle besuchen möchte, findet alle Infos in unserem Artikel zu den Cataratas del Iguazú.

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