Unsere große Brasilien-Rundreise 2010: Von Rio bis Fernando de Noronha

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Im März 2010 haben wir uns mit unserer kleinen Tochter, unserem kleinen Sohn, meinem Mann und meinen Schwiegereltern auf eine dreiwöchige Rundreise durch Brasilien begeben – ausgehend von München, über Lissabon nach Rio de Janeiro, und von dort aus quer durch dieses riesige Land. Digitalkameras steckten damals noch in den Kinderschuhen, entsprechend körnig sind manche unserer Fotos – aber die Erinnerungen sind bis heute lebendig geblieben, auch wenn wir uns an das eine oder andere Detail ehrlich gesagt nicht mehr genau erinnern können. In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf die einzelnen Stationen unserer Reise. Zu jedem Ort findet ihr außerdem eigene, ausführlichere Beiträge mit Aktivitäten- und Unterkunftstipps.

Die Route im Überblick

München → Lissabon → Rio de Janeiro (3 Tage) → Paraty (3 Tage, per Privattransport) → zurück über Rio → Foz do Iguaçu (3 Nächte, davon ein Tag auf argentinischer Seite) → São Luís / Lençóis Maranhenses (3 Tage) → Recife und Olinda → Fernando de Noronha (3 Tage).

Rio de Janeiro – Ankunft mit Wolken und Baugerüst

Unsere Reise begann in Rio de Janeiro, wo wir drei Tage verbrachten und auch Familie besuchten. Wir haben die klassischen Highlights der Stadt angesteuert: den Zuckerhut (Pão de Açúcar), die Christusstatue auf dem Corcovado und natürlich die Copacabana. Das Wetter spielte an unserem Corcovado-Tag leider nicht ganz mit, und ausgerechnet der Cristo Redentor war zu unserem Besuch komplett eingerüstet – kein klassisches Postkartenmotiv also, dafür aber eine ungewöhnliche Erinnerung, an die wir uns bis heute mit einem Schmunzeln zurückerinnern. Der Blick vom Corcovado auf den Zuckerhut, die Bucht und die weitläufige Stadt war trotz Wolken beeindruckend.

Rio Tipp: Alle Highlights, unsere Hotelempfehlung und Insidertipps findet ihr in unserem ausführlichen Artikel zu Etappe 1 – Rio de Janeiro.

Paraty – Kolonialcharme per Privattransport

Von Rio aus ging es für drei Tage per Privattransport weiter nach Paraty, einer der schönsten Kolonialstädte Brasiliens. Die weißen Häuser mit ihren farbigen Fensterläden, die unregelmäßigen Kopfsteinpflaster-Gassen und der Blick auf die Bucht vor der Kulisse der Serra da Bocaina machten Paraty zu einem der ruhigsten und entspanntesten Stopps unserer Reise – ideal auch mit kleinen Kindern. Ein Abendspaziergang am Wasser, vorbei an Palmen und mit Blick auf die Berge, gehört zu unseren schönsten Erinnerungen an diesen Ort.

Paraty Tipp: Die ganze Geschichte inkl. Hotelempfehlung findet ihr in unserem Artikel zu Etappe 2 – Paraty.

Foz do Iguaçu – Wasser, Wasser, Wasser (und ein Land mehr)

Über Rio ging unsere Reise weiter nach Foz do Iguaçu, wo wir drei Nächte verbrachten, mitten im Zentrum untergebracht. Die Iguaçu-Fälle haben uns von beiden Seiten beeindruckt: Wir haben nicht nur die brasilianische Seite besucht, sondern auch einen Tag auf der argentinischen Seite verbracht – Parque Nacional Iguazú inklusive. Damit taucht in diesem Beitrag zum ersten Mal auch Argentinien auf unserem Blog auf! Die schiere Wassermasse, die Regenbögen in der Gischt und die Bootstouren, die sich den tosenden Fällen nähern, sind ein Naturschauspiel, das man kaum in Worte fassen kann.

Iguaçu Tipp: Die brasilianische Seite · Die argentinische Seite

Aktivitäten wie Bootstouren oder geführte Wanderungen an den Fällen lassen sich heute bequem über GetYourGuide buchen.

São Luís und die Lençóis Maranhenses – zwischen Kolonialstadt und Wüstendünen

Weiter ging es nach São Luís, um von dort aus die berühmten Lençóis Maranhenses zu besuchen – die weißen Sanddünen mit ihren türkisfarbenen Regenwasserseen. Leider gab es 2010 kaum organisierte Touren dorthin, und wir hatten nur drei Tage Zeit, dazu noch in einem Hotel mitten im eher unsicheren Zentrum. Wir haben es bei einer Taxifahrt in die Altstadt und einem kurzen Strandbesuch belassen – ein Vollbesuch der Dünen ist uns damals leider nicht gelungen. São Luís selbst hat uns dafür mit seinem beeindruckenden, von der UNESCO geschützten Kolonialzentrum überrascht: prächtige Paläste, palmengesäumte Plätze und stimmungsvolle Abende.

São Luís Tipp: Mehr dazu in unserem ausführlichen São-Luís-Artikel.

Wer heute die Lençóis Maranhenses besuchen möchte, findet inzwischen deutlich mehr organisierte Touren – zum Beispiel über GetYourGuide.

Recife und Olinda – kurzer Zwischenstopp

Recife und Olinda haben wir ebenfalls besucht, unter anderem, um Familie zu treffen. Da es zu diesen beiden Städten auf unserem Blog bereits aktuellere, ausführliche Beiträge gibt, verweisen wir an dieser Stelle einfach darauf, statt uns zu wiederholen.

Weiterlesen: Mehr zu Recife, Olinda und der Region gibt es in unserem Artikel Ausflugstipps rund um Recife & Porto de Galinhas.

Fernando de Noronha – der krönende Abschluss

Den Abschluss unserer Rundreise bildete Fernando de Noronha, wo wir drei Tage verbrachten und an zwei Tagen jeweils Touren gebucht hatten. Diese Inselgruppe zählt zu den schönsten Fleckchen Erde, die wir je gesehen haben: kristallklares türkisfarbenes Wasser, dramatische Felsformationen wie die berühmten Dois Irmãos, einsame Traumstrände und eine spürbar entspannte Atmosphäre. Untergebracht waren wir in der Pousada da Germana, die es nach unserer Recherche heute noch gibt.

Fernando de Noronha Tipp: Mehr dazu in unserem ausführlichen Fernando-de-Noronha-Artikel.

Touren auf Fernando de Noronha – etwa Bootsausflüge oder Schnorcheltouren – lassen sich über GetYourGuide vorab buchen.

Praktisches für die eigene Rundreise

Ein paar allgemeine Tipps, die wir aus heutiger Sicht mitgeben können:

Alle Etappen im Überblick

Etappe 1 – Rio de Janeiro

Zur Etappe: Rio de Janeiro

Wo übernachten in Rio de Janeiro

Empfehlenswerte Touren in Rio de Janeiro

Etappe 2 – Paraty

Zur Etappe: Paraty

Wo übernachten in Paraty

Empfehlenswerte Touren in Paraty

Etappe 3 – Foz do Iguaçu / Cataratas del Iguazú

Die brasilianische Seite

Die argentinische Seite

Wo übernachten (beide Seiten)

Empfehlenswerte Touren (beide Seiten)

Etappe 4 – São Luís

Zur Etappe: São Luís & Lençóis Maranhenses

Wo übernachten in São Luís

Touren zu den Lençóis Maranhenses

Etappe 5 – Fernando de Noronha

Zur Etappe: Fernando de Noronha

Wo übernachten auf Fernando de Noronha

Empfehlenswerte Tour auf Fernando de Noronha

Fazit

Auch 15 Jahre später gehört diese Rundreise für uns zu den prägendsten Reiseerlebnissen überhaupt – auch wenn wir zugeben müssen, dass sich nicht mehr jedes Detail exakt rekonstruieren lässt. In den kommenden Beiträgen nehmen wir euch mit auf einen ausführlicheren Rundgang durch jede einzelne Station, inklusive Aktivitäten-, Hotel- und Geheimtipps.

Wart ihr auch schon in Brasilien oder steht die Reise noch auf eurer Liste? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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